Die besten Länder-ETFs 2015

Die FAZ hat Daten des Wirtschaftsdienstes Bloomberg in einem Artikel zusammengefasst

Die besten Länder-ETFs - Screenshot

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und ein Ranking der besten Indizes erstellt. Ob die gleichen Länder in der nächsten Zeit nochmals hohe Wertzuwächse verzeichnen oder ob sie sich nach der rasanten Entwicklung erst einige Zeit schwächer entwickeln ist natürlich fraglich.

Suche nach neuen Anlageregionen

Daher ist jeder Anleger gut beraten, sich nach anderen Märkten umzusehen, die bisher noch nicht so gut gelaufen sind. Beziehungsweise können Märkte attraktiv sein und vor einem Aufschwung stehen, die von ihren Höchstständen der Vergangenheit deutlich entfernt sind und nach einer Krise vor einer guten konjunkturellen Entwicklung stehen; auch deshalb, weil in der Bevökerung hohen Konsumnachholbedarf und in der Wirtschaft einen aufgestauten Investitionsbedarf besteht.

Wenn Sie sich in unten stehendes Formular eintragen, informiere ich Sie regelmäßig (maximal 2 Mal pro Monat) über die jeweils günstigsten Länderindizes zum Einsteigen. Das heißt, ich verschaffe mir regelmäßig einen Überblick über Länder, in denen der Aktienmarkt sich nicht nahe seines Maximums befindet, sondern mittel- bis langfristig hohes Nachholpotential aufweist. Dieses wertvolle Wissen teile ich gerne mit meinen Lesern. So brauchen Sie nicht selbst ständig neu nach chancenreichen Anlageregionen recherchieren und sparen sich viel Zeit und nutzen Chancen in oft übergangenen Anlageregionen.

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Warum selbst eine starke Zinswende ETFs und Aktienfonds nicht langfristig beeinflussen wird

Einige Experten meinen, nun wäre in und von den USA eine zumindest länger anhaltende Zinswende eingeläutet worden. Dabei sollte jeder sich bewusst machen, wie hoch die USA pro Kopf verschuldet sind. Deutlich höhere Zinsen würden die US-Wirtschaft in den Ruin treiben.

Die geringfügige Anhebung der Leitzinsen auf 0,5 Prozent wird nicht dazu führen, das festverzinsliche Wertpapiere zu einer ernsthaften Konkurrenz für den Aktienmarkt werden. Von den 0,5 Prozent bis zu den 6-8 Prozent Rendite bei einer bedacht gewählten Fondsauswahl und dem Einsatz der richtigen ETFs besteht noch viel Spielraum.

Vor allem ist es gerade die FED, die deutlich stärker auf die Konjunktur und die Arbeitslosenzahlen achtet als die EZB dies tut. Daher wird sie nur bei einer heiß laufenden US-Konjunktur und hohen Inflationsraten die Zinsen so lange in die Höhe treiben, bis für den Aktienmarkt daraus eine – und dann auch nur vorübergehende – Konkurrenzsituation entsteht. Zu befürchten ist weder einer heiß laufende Konjunktur in den USA noch ein hohe Inflationsrate. Dabei bedeuten hohe Preissteigerungen auch grundsätzlich höhere Einnahmen für die Aktiengesellschaften beim Verkauf ihrer Produkte und Dienstleistungen, und somit höhere Gewinne mit mittel- und langfristig steigenden Kursen.

Aber so weit wird es in den USA nicht kommen. Die europäische wie auch die japanische Zentralbank können es sich aufgrund der massiven Verschuldung nicht leisten, den Zinssatz deutlich zu erhöhen. Das würde die Wirtschaft abwürgen und zu hoher Arbeitslosigkeit führen. Durch ein längeres einseitiges Vorpreschen hin zu deutlich höheren Zinsen seitens der Fed würde der Dollar massiv gestärkt und die US-Wirtschaft in ihrer Wettbewerbsfähigkeit deutlich geschädigt.

Wenige Fachleute sprechen so Klartext wie Peter Schiff: „Die Amerikaner sind pleite. Wir leben von den Schulden, die wir machen. Die Wirtschaft ist implodiert. Der Boden ist nur deshalb noch nicht aus dem Fass herausgefallen, weil wir immer mehr Schulden machen können. Aber der Kollaps wird kommen“, sagte der US-Finanzprofi. Der durchschnittliche Amerikaner habe ein Nettovermögen von weniger als 5.000 Dollar. „Wenn man aber noch die Staatsschulden berücksichtigt und sie pro Kopf herunterrechnet, dann hat der durchschnittliche Amerikaner Nettoschulden, weil der Staat in seinem Namen mehr Schulden gemacht hat, als der normale Amerikaner gespart hat.“ Die Staatschulden belaufen sich auf 58.287 Dollar pro Kopf. Wenn man nur die Steuerzahler berücksichtigt, also hauptsächlich Kinder und Rentner herausrechnet, liegen die Staatsschulden bei 157.182 Dollar je Steuerzahler.

Schiff rechnete daher damit, dass die Fed nach einem Konjunkturrückgang die Zinsen bald wieder auf Null senken muss, um sie und die Aktienmärkte erneut zu stimulieren.

Im Übrigen mussten Zentralbanken in den letzten Jahren schon 16 Monate nach einer ersten Leitzinserhöhung diesen Zinssatz wieder senken. Lars Hattwig nannte bereits im August 2015 “Fünf Gründe, warum eine erste Leitzinserhöhung in den USA die Aktienhausse nicht beendet“. Diese Gründe bestehen alle wohl auch jetzt noch genauso wie vor vier Monaten.

Philipp Vorndran, Chefstratege bei Flossbach von Storch, sieht ebenso keine mittel- und langfristigen Auswirkungen der Zinserhöhung auf die Aktienmärkte. Deshalb sollte jeder für die Altersvorsorge oder zum Vermögensaufbau weiter in ETFs investieren.

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Ewige Rente statt Wertsicherungs-ETF für Altersvorsorge

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Foto: Lupo, Pixelio.de

Wie vermeide ich Altersarmut oder zumindest eine zu große Rentenlücke? Das ist die Frage, die sich nach unzähligen Rentenreformen mit vielen Rentenkürzungen zahlreiche Menschen stellen. Die Finanzindustrie kreiert entsprechend viele Produkte und spielt dabei mitunter unnötig mit den Ängsten der Menschen. Sie nutzt das jahrzehntelange Versagen der (Sozial-)Politiker aus, die schon lange wissen müssten, dass in etwa 10 Jahren die geburtsstarken Jahrgänge, die Babyboomer, nicht mehr in die Rentenkasse einzahlen, sondern – zurecht – Auszahlungen erwarten. Leider gibt es durch die niedrige Geburtenrate der letzten Jahrzehnte jedoch viel weniger Beitragszahler im Verhältnis zu Ruheständlern. Daher gilt: Wer sich auf Politiker verlässt, ist als Rentner verlassen und häufig von Altersarmut bedroht. Aber es gibt eine Möglichkeit das durch private Gegenmaßnahme zu verhindern, und sich so auch Wohlstand im Alter zu sichern.

Die Deutsche Asset & Wealth Management (Deutsche AWM) lockt mit dem DWS Garant 80 ETF-Portfolio Altersvorsorgekunden. Der Fonds setzt auf dynamische Hybridprodukte und ist mit einer relativ niedrigen Pauschalgebür (0,65 Prozent) auf die Nutzung von Versicherungsprodukten zu niedrigen Gesamtkosten abgestimmt. Er basiert ausschließlich auf börsennotierten ETFs. Mehrere bekannte Versicherer kooperieren und nutzen den neuen DWS Garant 80 ETF-Portfolio für ihre Kunden.

Wertsicherungs-ETF für Altersvorsorgekunden

Der dynamisch-hybride Garantiefonds orientiet sich mittels ETF am Aktienindex MSCI World. Es gilt die Garantie in Höhe von 80% des Kurses vom letzten Bewertungstag des Vormonats. Der DWS Garant 80 ETF-Portfolio bedient sich außerdem eines etablierten Absicherungsmodels der DWS, des DWS Flexible Portfolio Insurance® Modells (FPI). Damit sollen die Wertsteigerungs- und Kapitalerhaltkomponenten austariert werden und große Wertschwankungen verhindert werden. Aufwärtsphasen sollen optimal genutzt und die Risiken der Abwärtsphasen vermindert werden. Die Deutsche AWM hat sich einen Marktanteil von 30% als Anbieter von Fondslösungen für deutsche Versicherer erarbeitet und nutzt die FPI-Strategie schon in vielen Wertsicherungsfonds.

Doch wozu Wertsicherung?

Finanztip.de weist auf das bewährte Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts (PDF) hin. Das DAI zeigt damit die Wertentwicklung des Deutschen Aktienindex (Dax) seit 1965 auf. Demnach machte kein Sparer, der in den Index sparte und 15 Jahre lang investiert blieb, einen Verlust. Egal wann er angefangen hatte. Somit ist klar: Aktienfonds sind langfristig eine richtige Entscheidung als Sparinstrumente für eine Zusatzrente. Und vor allem: Die erhöhten Kosten, die mit zusätzlichen Absicherungsversprechen verbunden sind, sollte sich der Anleger sparen.

Wie plane ich meine Altersvorsorge?

Bevor jemand seine Altersabsicherung plant, gilt es zu überlegen ob, man die Schwelle erreicht, ab der man von dem zu Rentenbeginn angesparten Vermögen ohne Kapitalverzehr leben kann. Eine Riester-Rente erübrigt sich, wenn dies möglich ist. Mit ihr ist der Zwang verbunden, einen großen Teil der Beiträge in festverzinsliche Anlagen zu investieren, die kaum eine Rendit bringen. Im Gegenteil besteht bei Anleihen, die Gefahr, dass bei eines Tages wieder steigenden Zinsen, die Kurse deutlich zurückgehen. Mit diesem Mechanismus passen sich die Anleihen an den dann gestiegenen Marktzins an.

Wie kalkuliere ich diesen Entnahmeplan? Dazu sollte “von hinten her gedacht” werden. Das heißt, wenn jemand eine Zusatzrente von 1000 Euro benötigt, kann er durch Nutzen eines Entnahmerechners im Internet erkennen, dass bei einem angesparten Vermögen von 220.000 Euro und einer durchschnittlichen Rendite von 6 Prozent am Aktienmarkt dieses Ziel bereits erreicht wird und der Rechner die monatliche Summe von 1.065 Euro verkündet.

Viele Aktienfonds erreichen auch 8 Prozent Durchschnittsrendite und würden aus einem Vermögen von 220.000 Euro als ewige Rente  – also ohne Kapitalverzehr – 1.405 Euro Monat für Monat im Rahmen eines Entnahmeplans auszahlen. Alternativ wären bei 8 Prozent Durchschnittsrendite nur 170.000 Euro nötig um 1086 monatlicher Zusatzrente zu erzielen. Je nach Sicherheitsbedürfnis kann jeder einen Zusatzpuffer einkalkulieren.

Im nächsten Schritt ist zu überlegen wie man die 170.000 oder 220.000 Euro anspart (Zinsrechner). Wer dafür noch 25 Jahre Zeit hat, kann diese Ziele bei einer kalkulierten Rendite von 6 Prozent mit einer Sparrate von 250 Euro (170.000) oder 325 Euro (220.000).

Bei 8 Prozent Renditeerwartung wären nur monatliche Sparraten von 185 Euro (170.000) oder 240 Euro (220.000) nötig. Wie der Zinseszinseffekt über einen längeren Zeitraum wirkt, erkennt man daran, dass ein 20-Jähriger bis 65 das Ziel von 220.000 Euro mit einer kleinen Sparrate von 46 Euro erreicht, wenn er mit 8 Prozent Rendite rechnet.

Absicherungsinstrumente in der Sparphase überflüssig

Fondsmanager können die Schwankungsbreite (Volatilität) durch Garantien für den Anleger reduzieren, was jedoch immer mit Absicherungskosten verbunden ist. Statt die Angst der deutschen Sparer vor Schwankungen zu nutzten und implizit teuere Absicherungsprodukte mitzuverkaufen und als Marketinginstrument zu gebrauchen, könnten man durch bessere Aufklärung die Angst deutlich reduzieren. Dies gilt selbst für ältere Sparer, die schon im Ruhestand sind, oder auf den Ruhestand zugehen. Fast jeder verfügt über eine staatliche zum Teil auch betriebliche Rente, die den monatlichen Lebensunterhalt bisher noch abdeckt oder zumindest die Grundbedürfnisse deckt. Die Altersersparnisse des Kapitalmarktes als Zusatzrente sind für die meisten Deutschen eher eine Ergänzung.

Entsparprozess der angesparten Altersvorsorge bietet zusätzliche Renditemöglichkeiten

Das bedeutet – selbst wenn es mehr als eine Ergänzung wäre – bei monatlicher oder quartalsweiser Entnahme realisiert man sogar bei vorübergehenden Kursverlusten kaum die momentan angefallenen Verluste des gesamten Vermögens. Denn auf das Gesamtvermögen bezogen, entnimmt der meist noch rüstige Alterssparer im “Entsparungsprozess” nur geringste Bruchteile seines Vermögens als Ergänzungsrente. Später steigen die Kurse wieder. Im Extremfall bedeutet das “später” in vielen Fällen nach dem Tod aber zugunsten von Enkeln wieder langfristig sehr ordentlich steigende Wertpapierkurse. Etliche Ruheständler haben sicher noch einen stattlichen Betrag auf dem Sparbuch oder Tagesgeldkonto. Davon können sie bei einer gelungenen Entnahmeplanung einen Teil nach mittelfristigen Kursrutschen zusätzlich investieren können, sobald die Börsenkurse wieder zu steigen beginnen. Denn der Lebensunterhalt ist durch den Entnahmeplan und andere Altersvorsorgekomponenten wie die staatliche oder betriebliche Rente abgedeckt. Das sollten sie mit im Entnahmeplan berücksichtigen. So können sogar Rentner von schwankenden Aktienkursen profitieren. Sie sollten aber danach so konsequent sein, diese Zusatzinvestitionen nach deutlichen Kursgewinnen mindestens teilweise wieder in die Reserve zurückzuführen. Weil ein vorübergehender Kursanstieg mitunter von einem sofort folgendem noch stärkeren Kursverlust begleitet werden kann, sollte jeder Rentner so viel Pulver im Trockenen behalten, wie er neben den vorgesehenen Rentenauszahlungen ohne Verluste für Unvorgesehenes wie Autoreparatueren oder Renovierungen am Haus benötigt. Ob der Auszahlungsplan nach dem Tod einer Stiftung, einem Tierheim oder Verwandten zugute kommen soll, mag zwar Kopfzerbrechen bereiten, ist am Ende sicher jedoch das geringste Problem.

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