Serientäter – ETF-Aktienfonds grundsätzlich sicher

ETF-Indexfonds

Foto: Michael Grabscheit, Pixelio

Es gibt richtig betrachtet kein Verlustrisiko bei ETF-Aktienfonds. Selbst wenn Finanzberater regelmäßig das Magische Dreieck der Vermögensanlage mit den Punkten Risiko, Rendite, Laufzeit vormalen. In Wirklichkeit dient das dem Verkauf bestimmter Produkte wie beispielsweise scheinbar risikoloser Kapitallebensversicherungen, Bausparer oder anderem Unsinn. Bei diesen ist zwar das Verlustrisiko auch für kurze Zeiträume fast absolut ausgeschlossen. Leider jedoch für viele Anleger die Armut im Alter oder ein kärgliche Vermögensentwicklung garantiert.


Serientäter oder Seriensparer unter deutschen Anlegern

 

Vollkommen vergessen die meisten Sparer, dass sie letztlich immer über Jahrzehnte hinweg sparen und investieren. Nur zwischendurch erfolgen mittlere oder größere Ausgaben und somit Entnahmen aus dem angesparten Vermögen. Fast jeder spart jedoch danach weiter. Wenn auch häufig wechselnd in verschiedene Finanzprodukte oder wie bei Bausparern in Folgeprodukte der gleichen Anlageform. Deutsche sind Serientäter oder genauer gesagt Seriensparer.

Völlig aus den Augen verlieren wir die Tatsache, dass dieser lang anhaltende Sparprozess – so sehr er sich auch verändern kann – als Jahrzehnte währendes Sparverhalten verstanden werden muss.

Mit dem Faktor Zeit richtig umgehen

 


Das heißt den Faktor Zeit kann man aus dem Anlagedreieck schon mal verbannen und rauswerfen. Nicht jedoch aus der Sparstrategie an sich selbst. Was bedeutet das? Zeit bzw. Anlagedauer und Rendite weisen einen anderen Zusammenhang zueinander auf als von Finanzverkäufern gerne vorgegaukelt wird – insbesondere bei Aktienfonds.

Denn ETF-Aktienfonds haben in den letzten Jahrzehnten über längere Zeiträume ab ca. 12 Jahre noch nie einem Anleger einen Verlust eingebracht. Diese Tatsache wird in der Öffentlichkeit aus verschiedenen Gründen sehr selten erwähnt. Nun merken Sie sicher, worauf ich hinaus will.

Klar. Wenn sowieso jeder ein Seriensparer ist und Entnahmen bzw. Kreditaufnahmen hin und her, regelmäßig Geld nicht für Konsum aufwendet, sondern zum Investieren oder zum Begleichen der Kreditraten, so sollte jeder in die Produkte investieren die langfristig die höchste Rendite bringen. Das sind immer Aktienfonds gewesen. Nach Einführung der gebührenarmen jedoch ETFs passive Aktienfonds.

Wertschwankungen und Kurseinbrüche als Renditechance


Wertschwankungen nach unten werden mit dieser Sichtweise nicht mehr als Verluste realisiert und nicht einmal mehr als Verluste wahrgenommen. Wer sich den Zugang zu den richtigen Informationen sichert, freut sich sogar über die immer nur vorübergehenden Kurseinbrüche. Denn in diesen Marktphasen wird das Fundament zu den höchsten Renditen gelegt. Und zwar indem man zusätzlich investiert, gerade in dem Moment, wenn die Kurse eingebrochen sind. Mit dem richtigen historischen Börsenwissen ausgestattet, hält man selbst sehr massive Börsencrashs für normale, regelmäßig wiederkehrende Erscheinungen, die kommen und gehen. Historisch informierten Anlegern ist vollkommen klar, dass die breiten Aktienmärkte langfristig nur eine Richtung kennen, die nach oben.

Verluste entstehen erst, wenn Anleger sie realisieren, weil sie sich absolut unnötigerweise von einer Massenpanik anstecken lassen. Dies ist zumindest unnötig, sofern der Anleger nicht das Geld in ETFs investiert, das in den nächsten Monaten oder auch 2-7 Jahren zum Kauf von Kleidung, Lebensmittel und für die Wohnkosten benötigt wird.

Bei größeren Vermögen können Anleger sogar mit der richtigen Haltung schmerzfrei prozentual geringe Anteile für die Lebenshaltung z.B. quartalsweise mit Verlusten verkaufen. Und dennoch machen diese Anleger später mit dem Löwenanteil des Gesamtvermögens die nächste Kursralley zu neuen Höchstkursen mit und sacken damit maximale Renditen und Gewinne ein. Viele bilden sich im nachhinein, in der Rückschau ein, dass sie exakt den richtigen Kauf- oder Verkaufszeitpunkt hätten erkennen können. Beim nächsten Mal klappt es sicher – glauben sie. Und werden wieder enttäuscht. Es gibt bessere, realistische Strategien.

Warum besitzen so wenige Bürger Aktienfonds?


Die Antwort ist einfach.
Selbst relativ teure aktive Aktienfonds hatten schon in der Vergangenheit vor der Einführung der deutlich renditeträchtigeren ETFs einen großen Nachteil für Finanzvertriebe, Banken und Versicherer: Mit ihnen lässt sich vergleichsweise wenige an Provisionen einstreichen.

Was folgt daraus für den Anleger?


Niemand muss sich mit weniger als 7 Prozent Rendite im Schnitt zufrieden geben. Niemand muss – richtig informiert – auch nur die geringste Angst haben vor Kursverlusten.

Kaufen Sie sich in den richtigen Intervallen die richtigen ETFs auf den weltweiten Index MSCI World. Und danach zu den halbwegs richtigen Zeitpunkten einige wenige weitere etwas speziellere ETFs. Dabei ist die Auswahl aus tausenden ETFs nicht immer einfach.

Warum ist die Rendite an der Börse in breit gestreuten ETFs so hoch?


Weil Sie bei der Anlage mit ETFs in viele hunderte einzelner Aktien von einzelnen Totalabstürzen prozentual so gut wie überhaupt nicht betroffen sind. Vor allem sind die Ingenieure und Unternehmer inzwischen seit Jahrhunderten nachweislich so kreativ, dass sie ständig neue Technik, Prozesse und Dienstleistungen erfinden, die andere Menschen zu guten Verkaufspreisen kaufen. Daran wird sich in Zukunft global betrachtet nichts ändern. Europa wird zwar stark altern. Asien, Südamerika und Afrika gewinnen mit sehr jungen Volkswirtschaften dafür langfristig umso mehr an Dynamik. So wenig das viele Europa-zentrierte Anleger auch erkennen oder sich regelmäßig zumindest bewusst machen.

Nicht zuletzt zwingt die Börse die Aktiengesellschaften durch Transparenzpflichten zu ständiger Optimierung der eigenen Prozesse und Wirtschaftsweise. Mit dem positiven Effekt, dass die Rendite hoch gehalten wird oder steigt. Diesen Druck kennen viele andere Bereiche der Wirtschaft wie Handwerksbetriebe und kleine Unternehmer nur in vergleichsweise geringerem Maaß – trotz allgemeiner Konkurrenzsituation aller Bereiche in einer Marktwirtschaft.

Was sollten Sie nun Schritt für Schritt tun?
Ich sage es Ihnen – komprimiert und in kurzer Zeit.

Schreiben Sie mir einfach eine E-Mail an info @ etf-investment.de

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Bis Sie so weit sind, werden Sie allerdings viele Chancen verpassen, die ich Ihnen in Form kurzer und knapper Informationen gleich ab jetzt bieten kann.

P.S.: Wer nicht glaubt, dass ETF-Aktienfonds mit der richtigen Sichtweise – also relativ – risikolos sind, sollte sich mit der Relativitätstheorie von Einstein auseinandersetzen 😉
Oder er sollte sich einfach überlegen wie ungleich höher, das Risiko ist einen schlimmen Autounfall zu erleiden oder an Krebs zu erkranken. Legen Sie sich nur deshalb nicht mehr in Ihr Bett, weil die meisten Toten im eigenen Bett zu Tode gekommen sind?

Weiterführender Artikel:

Zur fehlenden deutschen Aktienkultur und provisionsorientierten Verkaufsgesprächen – keine Beratungsgespräche



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