ETF kaufen Screenshot

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Nach der üblichen Verzögerung setzen sich in den USA entwickelte ETFs als günstige und renditeträchtige Wertpapiere nun endlich auch in Deutschland immer mehr durch. Zumindest ein Teil des Vermögens sollte jeder aufgrund der geringen Bestandsprovisionen und der meist im Vergleich zu Aktienfonds höheren Rendite in ETFs investieren.

Doch wie geht man beim Aufbau eines Depots am besten vor?

ETF kaufen leicht gemacht

Je nach Vorerfahrung mit Wertpapieren und nach der eigenen Vermögensstruktur sowie der Art des Einkommens, kann ein Sparer auf unterschiedliche Weise sein Vermögen und die Altersvorsorge mit ETFs aufbauen. Will er auf Nummer Sicher gehen, wendet er sich am besten an einen von bestimmten Banken- und Versicherungsvertriebsstrukturen unabhängigen Honorarberater. Dieser kann unter Berücksichtigung der individuellen Situation erklären, wie und welche ETFs und eventuell dennoch auch Aktienfonds man am Anfang kaufen sollte.

Bankenunabhängiger Vermögensberater

Außerdem gibt es durchaus kaum bekannte Möglichkeiten, selbst als Normalsterblicher Kunde der wenigen bankenunabhängigen Vermögensberater in Deutschland zu werden, die sich sonst bevorzugt um die reichsten Familien des Landes kümmern. Dabei profitiert man vom großen Erfahrungsvorsprung des Honorarberaters auf diesem Spezialgebiet.

Mühsamer, risikoreicher wie auch zeitaufwändiger ist es, sich auf dieser Internetseite und einigen anderen Internetseiten selbstständig in dieses Gebiet einzuarbeiten. Auf etf-investment.de wird in Zukunft ein Coaching angeboten, mit dem das alles etwas schneller gehen kann.

Grundsätzlich bietet es sich an, mit einem ETF auf den MSCI World, auf den DAX, den amerikanischen Dow Jones und eventuell einen kleinen Anteil an den globalen Emerging Markets anzufangen. Später kann der Anleger zu bestimmten Zeitpunkten auf einzelne Länder-ETFs setzen oder sich auch über Faktor-ETFs informieren.

Mit Sicherheit fährt man mit monatlichen Sparplänen gut, die bereits mit Sparraten in Höhe von 25 Euro angeboten werden. Dabei ist es bei Sparplänen mit Kaufgebühren und geringeren Raten eventuell sinnvoll, lieber alle zwei Monate höhere Raten zu  wählen, um die prozentualen Ordergebühren niedriger zu halten. Wer einen größeren Betrag frei anlegen kann, sollte etwas vorsichtiger gehen und zum Beispiel erst einmal ein Drittel auf 2-3 ETFs verteilen. Nach 6 Monaten kann beispielsweise das zweite Drittel folgen und nach 12 Monaten das letzte Drittel. Nur wenn ein Index gerade um 30 oder deutlich mehr Prozent eingebrochen ist, empfiehlt es sich sofort einen größeren Anteil zu investieren, um die günstigen Kaufkurse zu nutzen. Auch bei solchen Entscheidungen geben Honorarberater wertvolle Tipps, zum möglichst günstigen Kaufzeitpunkt.

Es gibt einige günstige Onlinebanken mit kostenlosen Depots und niedrigen Ordergebühren. Ein gute Auswahl an ETFs bieten zum Beispiel die DAB Bank oder der S-Broker, der Onlinebroker der Sparkassen.

Auf die einzelnen ETF-Kategorien soll hier später in einzelnen Artikeln eingegangen werden.